… und was das mit Weihnachten zu tun hat

Welche Schritte und erforderlichen Maßnahmen sind schon vor dem ruhigen Familienfest machbar, um am Ende ein paar fröhliche und entspannte Feiertage zu verbringen? Vielleicht dieses Jahr mal rechtzeitig die Geschenke besorgen oder frühzeitig entscheiden in welchem Rahmen man feiern möchte? Viele kennen es, Weihnachten kommt immer so plötzlich und artet dann bei den meisten in Stress, Chaos, enttäuschte Gesichter oder gar Streitereien unterm Weihnachtsbaum aus. Doch dass muss nicht sein – auch wenn der Vergleich jetzt ein wenig weit hergeholt ist… er lässt sich gut auf das berufliche Projektumfeld übertragen.

„Planung erfordert eine Vielzahl von Einzelinformationen.“ sagte einmal der Ökonom John Kenneth Galbraith. Das Zusammentragen vieler Einzelinformationen und deren sinnvoller Verarbeitung sind nur ein Baustein bei der Qualitätsvorausplanung. Bei APQP (Advanced Product Quality Planning) handelt es sich um eine sehr komplexe Vorgehensweise. Daher wird eher von einem Prozess als von einer einzelnen Methode gesprochen. APQP beschreibt relativ umfassend, welche Aktivitäten vor dem Produktionsstart für ein Produkt durchzuführen sind, um ein hochwertiges Produkt für den Endkunden zu garantieren.

Meistens rufen uns unsere Kunden zu Hilfe, wenn der OEM ermahnend den Zeigefinger hebt und in offenen Wunden stochert. Dazu Zeit- und Kostendruck, Ausfälle, Reklamationen und die MitarbeiterInnen wissen nicht mehr wo vorne und hinten ist. Hier lohnt sich ein Blick von außen. Wir helfen unseren Kunden das Projekt wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und den geplanten Serienstart nicht zu gefährden sowie die MitarbeiterInnen zu entlasten.

Nach der Bestimmung des interdisziplinär besetzten Teams (Konstruktion, Einkauf, Produktion, Logistik, QS und Lieferant) und der Aufgabenklärung kümmern wir uns um zuvor definierte APQP Bausteine und Techniken:

  • Entwicklung und Definition besonderer Merkmale (Key-Characteristics). Für diese Merkmale müssen unter Umständen gesonderte Prozesslenkungsmaßnahmen initiiert werden, d.h. z.B. Lastenheft erstellen, FMEA usw.
  • Machbarkeitsanalyse: Vor allem gemeinsam mit dem Lieferanten muss die Herstellbarkeitsüberprüfung durchgeführt und dokumentiert werden (Eignung des Materials, Designs, Prozesses, Cpk / Cmk Analyse etc.)
  • FMEA Methode: Um eine frühzeitige Fehlervermeidung zu sichern, müssen Prozess-FMEAs unter der Berücksichtigung der besonderen Merkmale durchgeführt werden.
  • QM-Plan (Control Plan): QM-Pläne müssen für die einzelnen Phasen (Prototyp, Vorserie, Serie) und auf der Ebene der Baugruppen, Untergruppen, Einzelteile erstellt werden. Diese werden dem Kunden zur Freigabe vorgelegt, falls dieser nicht darauf verzichtet.

Damit nicht alles auf den „letzten Drücker“ passiert, beraten und schulen wir Ihre MitarbeiterInnen gerne auch vorbeugend zu den genannten Themen. Lernen Sie unsere Experten als Problemlöser kennen – wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Und jetzt lassen Sie sich nicht aufhalten, in 100 Tagen ist Weihnachten!